Desiree Rancatore

Désirée Rancatore ist einer der führenden Stars der italienischen Oper im leichten lyrischen Repertoire und zeichnet sich durch ihre Virtuosität, Technik und Leidenschaft für die Musik aus, mit absoluter Beherrschung der Koloratur und der hohen Stimmlage, die bei den Opernbesuchern wahre Begeisterung auslöst .

Sie trat in den wichtigsten Theatern der Welt auf, darunter das Teatro alla Scala in Mailand, die Salzburger Festspiele, Covent Garden in London, die Opéra National de Paris, das Opernhaus in Zürich, die Wiener Staatsoper, das Teatro Real in Madrid, die Accademia Nazionale di Santa Cecilia die Theater von Florenz, Venedig, Parma, Genua, Turin, Bologna, Palermo, Rossini Opera Festival in Pesaro, unter vielen anderen.

Sie hat mit Dirigenten wie Fabio Biondi, Myung-Whun Chung, James Conlon, Charles Mackerras, Lorin Maazel und Riccardo Muti zusammengearbeitet.

Zu ihren bekanntesten Rollen gehören Olympia in Les Contes d’Hoffmann (Paris, Wien, London, Zürich, Madrid, Mailand, Palermo, Rom, Toulouse, Turin, Parma, Macerata), Gilda in Rigoletto (Wien, Zürich, Bejing, Melbourne, San Francisco, Las Palmas, Tokio, Venedig, Mexiko – Stadt, Verona, Parma, Firenze), Lucia in Lucia di Lammermoor (Oviedo, Nagoya, Osaka, Tokio, Zürich, Wiesbaden, Bologna, Ferrara, Bergamo), Königin der Nacht in Die Zauberflöte (Paris, Roma), Konstanze in der Entführung aus dem Serail (Bari, Madrid, Palermo, Cagliari), Lakmé von Delibes (Palermo, Oviedo, Tokio), Adina in L’elisir d’amore (Paris, Kobe, Tokio , Venezia), Elvira in I Puritani (Wien, Savonlinna, Palermo, La Coruña), Contessa di Folleville in Il Viaggio a Reims (Bologna, Genua, Bruxelles), Amina in La Sonnambula (Las Palmas).

Im Dezember 2004, für die Wiedereröffnung der Mailänder Scala, sang sie die Rolle der Sémele in L’Europa riconosciuta von Salieri, unter der Leitung von Riccardo Muti.

Sie spielte auch als Solistin in Petite Messe Solennelle von Rossini, in c-Moll und Requiem von Mozart, Stabat Mater von Pergolesi, mit Orchestern wie dem Orchestra Filarmonica della Scala, Orchestra Sinfonica della RAI di Torino, Royal Philharmonic Orchestra in London und Liverpool Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Riccardo Muti und Ottavio Dantone.

Sie eröffnete die Saison 2015/16 mit La traviata (Violetta) während einer Japan-Tour, gefolgt von ihrem Rollendebüt als Musetta in La bohème am Teatro Carlo Felice di Genova und Piramo und Tisbe (Piramo) in Zusammenarbeit mit Fabio Biondi.

Zu ihren zukünftigen Plänen gehören La fille du régiment (Marie) und Robert Le Diable (Isabella) am Teatro Massimo di Palermo, Rigoletto (Gilda) in Hannover und Liceu de Barcelona und Il Signor Bruschino (Sofia) am Théâtre des Champs Elysées de Paris .

Sie gewann den Ester Mazzoleni Sonderpreis 2008 und den Internationalen Preis “Mimosa d’Oro” 2008, der von der Stadt Agrigent verliehen wurde. 2010 erhielt sie den ersten Opern-Oscar für die populärste Sopranistin der Arena in Verona und 2008 den Zenatello-Preis für die beste Sopranistin.

Zu ihren Aufnahmen gehört Die Entführung aus dem Serail mit Sir Charles Mackerras und dem Scottish Chamber Orchestra; der Film Mozart in der Türkei wurde im Topkapi-Palast in Istanbul gedreht; Die Zauberflöte in der Pariser Oper; und CDs für Dynamic (Die Hugenotten, Lucia di Lammermoor, La cambiale di matrimonio, Les contes d’Hoffmann), Bongiovanni (Ascanio in Alba), Arthaus Musik (Die Vögel), TDK (Die Zauberflöte, Les contes d’Hoffmann), und Naxos (Lucia di Lammermoor, La Cambiale di matrimonio).

1977 in Palermo geboren, studierte sie Violine und Klavier, bevor sie im Alter von 16 Jahren begann, ihr Gesangsstudium bei ihrer Mutter und in Rom bei Margaret Baker Genovesi zu vertiefen. Im zarten Alter von 19 debütierte sie als Barbarina in der Hochzeit des Figaro in den Salzburger Festspielen, 1997 zum ersten Mal in Italien bei der Eröffnung der Saison im Theater Teatro Regio di Parma (L’Arlesiana de Cilèa).